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Konzerte

Konzerte

Im 18. Jahrhundert entstand mit Beginn des bürgerlichen Musiklebens das Konzert, das hauptsächlich in London und Paris stattfand. Seit dem Ende des Jahrhunderts fand es auch zunehmend in vielen anderen europäischen Metropolen statt. Bisher wurde eine öffentliche Musikdarbietung ohne Tanz mit einem Begängnis, mit Liturgie oder einem Bankett verbunden, was sich jetzt änderte. Erstmals wurde die öffentliche Musikdarbietung als selbstzweckhafte Kunstübung verstanden, in der sich Humanität und Gefühl auf eine repräsentative und unterhaltende Weise darstellen. Ein Konzert bot den Glanz und die Möglichkeit eines Rituals, das allerdings unabhängig von tradionellen Zeremoniellen war. Die bürgerliche Aufwertung der Musik spielte bei Hof eine große Rolle, die dort noch eine dienende Funktion hatte, zudem konnte das Publikum seine Bildung repräsentieren. Viele der Konzertgesellschaften verlangten von ihren Mitgliedern eine umfangreiche Kenntnis der Musikinstrumente, gelegentlich spielten aber auch die Zuschauer auf dem Podium mit den Solisten, die eingeladen wurden. Die Veranstaltung von reinen Instrumentalkonzerten und Konzerten die von den gleichen Interpreten vorgeführt wurden, waren bis ins 20. Jahrhundert äusserst selten. Schließlich galten die meisten Konzerte als eine Art bunter Abend. Man konnte auch nicht immer erkennen, inwieweit sich die Konzerte von der Tanzveranstaltung abgrenzten. Andere Konzerttypen bildeten sich im 20. Jahrhundert, wie beispielsweise das Jazzkonzert, das eine Clubatmosphäre beansprucht und sich aus den älteren Music Halls entwickelt hat. Das Pop-oder Rockkonzert hat sich 1960 entgültig von der Tanzveranstaltung gelöst und vermittelt mittlerweile das Image einer zwanglosen Massenzusammenkunft, was man auch deutlich am Freiluftkonzert bemerkt. Zusätzlich gibt es auch Veranstaltungstypen wie z.B. das Gesprächskonzert, das Erklärungen oder Interviews gibt, oder das Wandelkonzert, das dem Publikum erlaubt, sich im Raum zu bewegen.

 

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