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Illig Maschinenbau GmbH & Co. KG

Robert-Bosch-Str. 10
Heilbronn




Branchen: Maschinenbau, Maschinen
Stichwort: Maschinen, Maschinenbau, Plattenmaschinen, Verschließanlagen



Plattenmaschinen;Rollenautomaten für Form-/Stanzwerkzeuge;Rollenautomaten getrennt:formend und stanzend;Skin- und blister Packmaschinen;Form-,Füll-,und Veschließanlagen;Formen- und Werkzeugbau.

Maschinenbau




Die Grafik

 

Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges kehrt Adolf Illig in seine nahezu völlig zerstörte Heimatstadt zurück und gründet am 27. Mai 1946 eine Reparaturwerkstätte in der kleinen Garage des elterlichen Wohnhauses. Ausgebrannte und beschädigte Maschinen in Industrie und Handwerk werden

1947 instandgesetzt. Mit zwei Lehrlingen werden an unterschiedlichsten Maschinen vielschichtige Erfahrungen gesammelt, die im späteren Maschinenbau von Nutzen sind.

1948 Eine von Adolf ILLIG konstruierte Säulenbohrmaschine ist das erste eigene Produkt, von dem über 50 Maschinen gebaut werden.

1951 Mit 10 Mitarbeitern kann der Reparaturbetrieb in einen Werkstattneubau in der Hohenstaufenstraße einziehen.

1952 Für die Passat Maschinenbau erfolgt die Produktion von Wäschetrocknern. In den Folgejahren werden bis zu 100 Trockner pro Monat gebaut. Das Wissen um den Bau von Serienmaschinen und die Blechverarbeitung entsteht.

1954 Die Zahl der Mitarbeiter wächst ständig und deren Ausbildung bei der täglichen Arbeit wird zum Grundprinzip bei der späteren intensiven Schulung junger Lehrlinge.

1955 Wird die Verwaltung, die bis zu diesem Zeitpunkt von Frau Lisa Illig ausgeführt wird, um den ersten kaufmännischen Angestellten erweitert. Unter den 50 Mitarbeitern sind auch die späteren Prokuristen und Geschäftsleitungsmitglieder Hans Leiß, Günther Kiefer und Augustinus Neumeister.

1956 1000 Wäschetrockner sind ausgeliefert. Bei der auf Kundenwunsch gebauten ersten ILLIG Vakuumformmaschine Typ UA 100 kann das Wissen aus Reparaturwerkstätte und Trocknerbau hervorragend eingesetzt werden. Konzeption und Ausführung überzeugen die Kundschaft, die in dem schnell wachsenden Markt der Thermoformung von thermoplastischen Kunststoff - Folien und Platten investieren möchte.

1957 Es zeigt sich, dass die Maschinen gegenüber dem Angebot bereits bestehender Hersteller überlegen sind. Trotz Raumnot wird die Produktion kontinuierlich gesteigert und um neue Maschinenvarianten erweitert.

1958 Der Verkauf wird durch Otto Staudinger, später Prokurist und Geschäftsleitungsmitglied, intensiviert.

1959 Für die 120 Mitarbeiter schafft ein Neubau in der Richard-Wagner Straße für kurze Zeit den Raum für den weiteren Ausbau der Produktion. Neuartige Trennsägen werden in das Programm aufgenommen.

Die Grafik

1960 Vorstellung der Maschinentype R 650, der weltweit erste von der Rolle arbeitende Vakuumformautomat zur Verarbeitung von vorbedruckter Folie für die Herstellung von Deckeln für Margarinebecher.
Durchfallstanze Type STA zum Austrennen von Formteilen aus dem Folienband wird in das Produktprogramm aufgenommen.

1960 Der sich ständig erweiternde Einsatzbereich von Thermoformmaschinen bei der Herstellung von Packmitteln, wie z.B. Deckel und Dosen, fordert die Planung einer neuen Produktionsstätte. Druckluftformmaschinen erweitern das Programm.

1961 Mit 160 Mitarbeitern können die neuen Räume in der Mauerstraße bezogen werden. Auf Messen und Ausstellungen werden internationale Interessenten gewonnen. Handelsvertretungen übernehmen weltweit den Vertrieb der Maschinen.

1963 Bau des ersten Druckluft Schnellformautomaten für Form/Stanzbetrieb, die Maschinentype RDM 37/6. Start der erfolgreichen RDM Baureihe.

1964 Weitere RDM Maschinentypen entstehen. Um komplette Fertigungsanlagen für Becher und Deckel herstellen zu können, wird ein Werkzeug- und Formenbau eingerichtet. In der Folge entstehen Stanzgittermühlen, Bördelaggregate, Stapelgeräte und Temperiergeräte.

1000 ILLIG Thermoformmaschinen sind in über 37 Ländern im Einsatz. Für 250 Mitarbeiter müssen die Baulichkeiten ständig erweitert werden. Aufbau der Anwendungstechnischen Abteilung zur Intensivierung der Verfahrensentwicklung. Aus der Kundenberatung entstehen Seminarprogramme zur Schulung des Kundenpersonals und zur Verbreitung von ILLIG Know-how auf dem Gebiet der Thermoformung.

1965 Für die Verpackungsindustrie entstehen Skinpackmaschinen und Heißsiegelpressen.

1967 Der Bau von Wäschetrocknern wird auf gegeben und durch die Passat Maschinenbau weitergeführt. Der Raum wurde zur Produktionserweiterung dringend benötigt. 480 Mitarbeiter gehören nun zum Unternehmen ILLIG.

1968 Bau der ersten Verpackungsanlage, in der das Formen, Füllen und Verschließen integriert ist. Für das Befüllen entstehen die ersten Kolbendosiermaschinen für pastöse Füllgüter.

Allein in diesem Jahr werden 181 neue Mitarbeiter eingestellt.

1969 Mit Fertigstellung des Werkes 2 kann die Fertigung neu gegliedert und erheblich erweitert werden. Wesentliche Teile aller Maschinen werden im Haus produziert. Über 800 Mitarbeiter sind nun bei ILLIG beschäftigt.

1972 Werk 1 und Werk 2 werden durch eine Unterführung verbunden. Die Logistik kann erheblich verbessert werden.

1974 Das Verwaltungsgebäude wird erweitert.

1976 ILLIG FRANCE bildet die erste ILLIG Niederlassung im Ausland.

1978 Die ständig größer werdenden Anlagen verlangen andere Strukturen in der Montage. Der Bau der Montagehalle Nord beginnt.

1980 ILLIG Maschinen arbeiten in 70 Ländern der Erde.

1983 ILLIG UK übernimmt Verkauf und Service in Großbritannien. Zur kontinuierlichen Erwärmung von PP Folien entwickelt ILLIG die mit beheizten Aluminiumwalzen versehenen Vorheizungen.

1984 Mit der Maschinentype RDM 50K setzt ILLIG erstmals die Kipptechnik bei größeren Thermoformmaschinen ein. Für die Herstellung von Packmitteln entsteht dadurch weltweit ein neuer Standard, der die hygienischen Bedingungen in der Produktion und die Ansprüche an Qualität und Reproduzierbarkeit neu definiert.

1984 In Verbindung mit der Kipptechnik entstehen neuartige Werkzeugkonstruktionen, die in der Fachwelt Aufsehen erregen.

1989 Entwicklung des ersten Rechnerprogrammes zur automatischen Grundeinstellung von Vakuumformmaschinen.

1990 Entwicklung der ersten Inmould- Labelling Produktionsanlage zum Aufbringen von PP Labeln auf PP Margarinebecher.

Das neue Zentrum für Auszubildende wird bezogen. Bis zu 50 Jugendliche werden über 3 Jahre in Metallberufen ausgebildet.

1991 Die Kundenschulung wird in neue Räumlichkeiten verlegt und intensiviert.

Die Fertigung erhält in einem Neubau zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten. Neuartige Fertigungstechniken können eingeführt werden.

1994 Vollaseptische Form, Füll und Verschließmaschinen mit einer Tageskapazität von 700.000 Joghurtbechern werden entwickelt und gebaut.

1995 Für die Form / Stanztechnik entstehen verbesserte Werkzeugkonstruktionen, die hinsichtlich Präzision, Temperiertechnik und Standzeit neue Maßstäbe definieren.

Mit dem Strategieprogramm ILLIG 2000 beginnt die Überprüfung aller Aktivitäten und Ausrichtung aller Unternehmensbereiche auf zukünftige Anforderungen.

1996 ILLIG FAR EAST und ILLIG USA werden als Service- bzw. Ersatzteilstützpunkt aufgebaut.

Neben den 800 ILLIG Mitarbeitern sind ca. 250 Verkäufer und Servicetechniker in über 70 Handelsvertretungen für ILLIG tätig.

1997 ILLIG LA wird als Service- und Ersatzteilstützpunkt für Lateinamerika aufgebaut.

Erweiterung der Ausbildungskapazität für neue Berufsbilder.

1998 Neue Montage-, Material- und Verkehrsflusskonzepte führen zur Planung der Halle NORD 2 im Rahmen eines neuen Bebauungsplanes.

ILLIG mit eigener Homepage im Internet.

ILLIG L.P. USA wird gegründet.

Produktivstart SAP/R3 in den kaufmännischen Bereichen.

1999 März, Baubeginn der Halle NORD 2 und Richtfest im November.

Das 5. Obergeschoss im Hochbau wird zu Büros für das Technische Büro umgebaut.

2000 August, die ständig größer werdenden Anlagen verlangen andere Strukturen in der Montage. Fertigstellung Halle Nord 2.

November, Ausbildungsbetrieb des Jahres. Preis der Wirtschaftsregion Heilbronn.

November, Tag der offenen Tür Halle Nord 2

November, Kauf der Mauerstraße von der Stadt Heilbronn, sowie die Vorstellung des Material- und Verkehrsflusskonzeptes unter Einbeziehung der Mauerstraße

2001 Januar, Produktivstart SAP/R3 in allen Unternehmensbereichen.

Februar, Das Projekt ILLIG 2000 ist abgeschlossen. Die Umsetzung der Maßnahmen wird eingeleitet.

Mit zahlreichen Patentanmeldungen belegt ILLIG Platz 8 in der amtlichen Patentstatistik in Baden Württemberg.

März, Umstellung aller Maschinen auf zukunftsweisende Siemens- Steuerungstechnik abgeschlossen.

2002 ILLIG L.P. USA Service und Ersatzteilorganisation wird um Verkaufsorganisation mit eigenen Mitarbeitern erweitert.

2003 ILLIG-Auszubildende erhalten zum wiederholten Mal den Maybach-Preis für herausragende Leistungen.

2004 Januar, ILLIG Japan nimmt mit Verkaufs-und Serviceorganisation die Tätigkeit auf.

Mai, Mit der RDM 78K werden Thermoformer der 3.Generation beim Kunden in Betrieb genommen
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Die Grafik


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